Erfinderpreis – Verleihung der ISUS-Stiftung 2014

ISUS Erfinderpreis Verleihung 2014

Share

ISUS Stiftung verleiht Erfinderpreis 2014 in der BMW Welt in München

Die ISUS Stiftung unterstützt auf einzigartige Weise Erfinder in Deutschland mit dem Ziel dass Conrad Zuse, Alfred Fischer und Gottfried Daimler sich auf Nachfolger freuen dürfen. Aus über 100 Erfindungen hatte es die Jury der ISUS Stiftung schwer ein Ranking aufzustellen. Dies zeigt, dass in Deutschland noch immer wertvolle Ideen und Erfindungen ausgetüftelt werden.

.

Die Gewinner freuen sich auf die Unterstützung von der Wirtschaftsakademie der Bundeswehr. Die Studenten erstellen den Businessplan für jeden der Preisträger. Der Businessplan ist die Basis um von Kreditinstituten, der KfW oder Investoren Investitionen oder Kredite zu erhalten. Weiterhin erfahren die Gewinner, wie ein Business Coach mit ihnen den sogenannten Elevatorpitch in einem von ISUS gesponsortem Coaching vorbereitet. Mit dieser Methode werden die Gewinner darauf vorbereitet ihre Idee Sponsoren und Investoren vorzustellen.

Gewinner des ISUS Preis 2014

Den Preis für den ersten Platz durfte Frau Nicole Oberhofer entgegen von ISUS nehmen. Die Jury fand dass das Startup Unternehmen CLEVERMESS, mit dem von Frau Oberhofer entwickelte Messgerät für Kinderfüsse und Kinderschuhe, Fehlkäufe von Schuhen vermeidet. Der berühmte Daumentest wird mit CLEVERMESS der Vergangenheit angehören.

 

ISUS Stiftungspreis Platz 2

Zweiter Gewinner des ISUS Preises erhielt der Pathologe Herr Dr. med. Ulrich Vogel. Mit seiner Erfindung Gewebeproben direkt mit einer Identifikations-Codierung zu verbinden. Das gelöste Problem, in der gängigen Praxis wird eine Gewebeprobe in einem codierten Behälter transportiert. Bei der Laboruntersuchung wird die Gewebeprobe aus dem Behältnis genommen. Hierbei kann es zu Verwechslungen mit Gewebeproben anderer Patienten kommen. Mit dieser Idee sind Verwechslungen dieser Art ausgeschlossen.

ISUS Preis, Platz Nummer 3

Diesen Preis nahm der Unfallchirug Dr. Wolfgang Müller-Adam von der Jury der ISUS Stiftung entgegen. Mit seinem Anzug zur Vermeidung von Knochenbrüchen, vor allem bei älteren Menschen, bietet diese Idee einen umfangreichen Schutz. Durch einen Sensor wird der Sturz erkannt und ein System aktiviert welches den Körper des Trägers in die Igel-Position bringt. Dabei werden die Arme und Beine angezogen und der Oberkörper zusammengerollt, ähnlich dem zusammengerollten Igel. Danach werden die Sturzprotektoren mit Pressluft aufgeblasen um den Aufprall abzufedern. Ähnlich wie der AIRBag im Auto.

Alles in allem eine gelungene Veanstaltung die von dem ISUS Team unter der Leitung von Frau Sauer gestaltet wurde. Die ISUS Stiftung ist mit diesem Event eine der Anlaufstellen für Erfinder, die Ihre Idee dem interessierten Kreis vorstellen möchten und auf Unterstützung hoffen dürfen.

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.